Montreal | 6 Monate in Kanada | Teil VII – Surfing in Montreal

Surfen in Montreal.

Das geht?

Na und wie!

Entlang des St.Lorenz Flusses gibt es einige wilde statische Wellen. Also Wellen, die aufgrund der starken Strömung erzeugt werden und somit immer an derselben Stelle bleiben.

Erster Stopp war das HABITAT 67. Ein gigantischer Wohnungskomplex, direkt am Rande des Flusses.

Sieht doch gewaltig aus oder?

Hier könnte ich mir vorstellen zu leben! Supergeil! 🙂

Selbstverständlich hat es schon seinen Preis hier zu wohnen. Bei diesem Ausblick aber durchaus verständlich!

Hier fanden wir den ersten Surfspot. Da er jedoch für Anfänger eher ungeeignet war und es weit und breit keine Surfboards zum Ausleihen gab zogen wir weiter.

Das Wetter blieb übrigens weiterhin traumhaft schön. Ich denke sehr gerne an diese Zeit zurück 😀

Doch bevor es weiterging: noch ein wenig Klettermaxi spielen 🙂

Some serious Monkey Business 😀

Also setzten wir uns in den Bus und fuhren den Fluss entlang Richtung Süden. Nach einer guten Stunde Fahrt waren wir auch schon angekommen.

Bei der Organisation KSF konnte man sich dann auch endlich Boards ausleihen!

Ich war bereit!

Im Gegensatz zum herkömmlichen Surfen gab es jedoch einige gravierende Unterschiede. Beim „normalen“ Wellenreiten wird man von der Welle nach Vorne gedrückt und man beginnt kurz davor mit den Armen so schnell wir möglich zu rudern um auf dieselbe Geschwindigkeit zu kommen. Man wartet die optimale Welle ab und dann geht´s los.

Beim Reiten einer statischen Welle, legt man sich mit dem Bauch aufs Brett und wird dann rückwärts von der Strömung in die Welle hineingezogen. Man muss daher ständig nach hinten schauen und gleichzeitig versuchen das Board gerade zu halten. Wirklich anspruchsvoll war es dann im richtigen Augenblick wie ein Verrückter los zu rudern und in die Gleitphase zu kommen.

 Die ersten Versuche verliefen ohne Erfolg. Ich hatte die enorme Kraft der Strömung völlig unterschätzt. Beeindruckend wie mächtig so ein Fluss sein kann!

Außerdem war das ständige Rudern mit maximaler Energie und das Schleppen des Bretts höchst anstrengend!

Nichtsdestotrotz war das Sommer Feeling einfach unschlagbar und wir waren alle sehr gut drauf! 🙂

Mit dabei in unserer Surf-Crew war Gísli, unser Freund aus Island 😀

Völlig erschöpft und hungrig suchten wir uns im Anschluss ein nettes Steak Restaurant.

Während des Surfens hatten wir einige coole Leute kennen gelernt mit denen wir uns danach verabredet hatten.

Wir hatten davor einiges getrunken, vor allem Gísli´s Killer-Schnaps aus Island, was die Fahrrad-Fahrt in den Club sehr herausfordernd machte.

Nach einem langen Surftag und einer wilden Partynacht machten wir uns allmählich auf die Heimreise.

Good Times! 😀

 

Wo warst du schon surfen? 😀

Schreib´s mir unten in die Kommentare! 😉

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