Montreal | 6 Monate in Kanada | Teil V – La Mauricie | National Parks Quebec

National Parks Quebec

Nun lebte ich schon seit 2 Wochen in Montreal. Die Zeit verging wie im Flug!

Und obwohl noch immer alles so neu war, zog es mich raus aus der Stadt und hin zur Natur.

Die ersten Kurse an der HEC Montreal waren allesamt äußerst interessant und vor allem weitaus interaktiver als an der WU Wien.

Schon nach der ersten Uni-Woche bekamen wir Montag und Dienstag frei und somit ergab sich für mich ein langes Wochenende, welches es zu nutzen galt. Dieser Umstand überschnitt sich glücklicherweise genau mit dem Zeitpunkt, an dem mein Bruder Max aus England mich besuchen kam.

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Auch Max hatte Lust auf einen Roadtrip. Daher sahen wir uns gleich nach möglichen Reisezielen um und entschieden uns für den National Park La Mauricie. Wir wussten es zu dem Zeitpunkt noch nicht, doch das war eine der besten Entscheidungen, die wir treffen konnten.

Zusammen mit Victor nahmen uns ein Auto bei enterprise für insgesamt 5 Tage und los ging die wilde Fahrt ab ins Abenteuer.

Nach ca. 2h Autofahrt und einem kurzen Stop bei Walmart, wo wir uns Schlafsäcke und Matratzen kauften, waren wir auch schon angekommen im National Park La Mauricie. 

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Der Ausblick war fantastisch!

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Ganz allein schwebten wir in unserem Kanu über den spiegelglatten See.

In solchen Momenten spürt man das Leben so richtig.

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Auch die Natur rund um uns herum war so anders als alles was wir bis jetzt gesehen hatten. Anders und auf eine ganz bestimmte Weise eindrucksvoll!

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Nachdem wir das Kanu für einen Kilometer getragen hatten (man glaubt gar nicht, wie schwer so ein Ding sein kann!) hatten wir es endlich an den Lac Marie geschafft.

Ein See, ganz für uns alleine 😀

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 Ich fühlte mich so frei. Keine Technik, kein Empfang, kein Stress. Nur wir und der See.

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Hier schlugen wir unser Zelt auf und machten uns ein leckeres BBQ zum Abendessen.

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 Diese kleine Maus stahl uns ein paar Kekse 😉  So eine freche Maus!

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 Wir bestaunten gemeinsam den Sonnenuntergang und legten uns anschließend schlafen 🙂

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In der Nacht kühlte es ordentlich herunter. Gut, dass ich meinen dicken Thermos-Schlafsack dabei hatte. Victor hatte seinen leider vergessen und so wachte ich mitten in der Nacht auf, als er versuchte sich in seinen Rucksack zu zwängen, wie eine kleine Raupe 😀

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Am nächsten Tag standen wir früh auf, aßen hastig etwas Obst und machten uns sofort auf in Richtung der Wasserfälle namens „Waber Falls“. Durch das ständige Rudern und Tragen des Kanus fühlten wir uns jeden Tag fit und blieben durchgehen motiviert.

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Da wir zeitig losgegangen waren, waren wir den Großteil der Zeit allein und trafen nur äußerst selten auf andere Reisende.

In der Natur wird man zum Mann!

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Es hatte etwas Animalisches an sich, nackt durch den Wald zu laufen.

Ich denke tief in uns existiert noch immer dieser Drang, alles abzulegen und einfach drauf loszurennen.

Und dann sahen wir sie: die Waber Falls!

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 Hier genießt Max eine eiskalte Morgendusche 😀

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 Saukalt, aber saugeil 😀

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In welchen National Parks warst du schon? Und wo? 😀

Lass es mich wissen und schreib´s mir unten in die Kommentare! 🙂

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