Ein Wochenende in Strasbourg, Frankreich

Bienvenue à Strasbourg!

strasbourg

Raus aus Wien! Auf nach Strasbourg! Das war unser Ziel. Natürlich ist Wien eine der großartigsten Städte der Welt, aber ab und zu braucht man auch mal eine Pause. Das Fernweh war zu stark geworden.

Anreise

Gemeinsam mit Celine und Niki begann um 5 in der Früh der längste Roadtrip meines Lebens. Destination: Strasbourg, Frankreich. 8 hours to go!

Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Praktisch ohne Verkehr gelangten wir schon nach kurzer Autofahrt über die erste Grenze nach Deutschland. Quasi ohne Probleme näherten wir uns Stück für Stück dem wunderbaren Dörfchen in welches uns unser guter Freund Georg eingeladen hatte.

strasbourg

Hier wollten wir eigentlich bei einer Raststätte halten. Gelandet sind wir im Ort Raststatt 😀 –>

Ankunft

Und dann waren wir auch schon angekommen. Kurze Info: Strasbourg liegt sehr nahe der deutschen Grenze und ist die Hauptstadt der im Osten Frankreichs gelegenen Region Alsace. Da es so nah an Deutschland liegt, sprechen hier ein Großteil der Leute auch Deutsch.

strasbourg

Erster Tag

Der Kater vom Vortag und der Arschkrampf vom langen Sitzen waren beim Anblick des netten Dörfchens sofort vergessen. Wir quartierten uns kurz in Georgs Studentenwohnung ein und wenige Minuten später ging es schon hinein ins Zentrum. Nach unserem ersten Willkommens-Bier besichtigten wir das „Strasbourger Münster“ oder auch „Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg“ genannt. Ein imposantes Gebäude, welches vom Stil etwas an den Stephansdom erinnert. Besonders die Westfasade ist sehr schön anzusehen.

strasbourg

Generell kann man sagen, dass jeder Architekturliebhaber in Strasbourg vermutlich mit einem Dauerständer durch die Straßen läuft. Ein Haus schöner wie das andere, solche Vielfalt und doch irgendwie alle mit dem gleichen Charme.

strasbourg

Gleich in der ersten Nacht gings auf eine Soirée, also auf eine Homeparty eines Studienkollegen von Georg. Sagen wir´s so, verdurstet sind wir nicht.

strasbourg

Je t´aime, Graffiti!

 

Zweiter Tag 

Durch Zufall gelangten wir am Tag darauf in ein wahnsinnig modernes Kunstviertel, indem man hunderte verrückte Graffitis bewundern durfte und/oder das ein oder andere Kunstwerk erwerben konnte.

Hier meine Favoriten:

strasbourg

Owl My God.

strasbourg

Die pfeilgespickte Wassermelone.

strasbourg

Eine Gewitterwolkenfrau mit Schwimmreifen, die auf einem Käsemond sitzt und mit Papierfliegern wirft.

strasbourg

Eine Hasenfrau mit Wackelpuddingkopf, auf dem ein Frosch sitzt und der zwei Pfeile in den Po geschossen wurden.

strasbourg

Geschmolzene Erdbeere, umringt von elastischem blauen Pfeil und 4 dunklen Erdbeeren.

strasbourg

Hund mit Mütze und Häschen.

strasbourg

Gesichtsloses Mädchen mit Strandpromenade.

Letzter Tag 

Später an unserem letzten Abend, fanden wir beim Spazieren durch den Bezirk „Petite France“ (Kleines Frankreich) ein ausgesprochen schickes Restaurant. Neben Baguette und Wein nutzte ich die Situation meiner Meinung nach sehr clever und bestellte eine französische Spezialität, bei der es vielen mit großer Wahrscheinlichkeit den Magen umdreht: Schnecken. Brennend heiß und mit einer runden Zange und winzigen Gäbelchen, wurden sie uns serviert. So lächerlich es auch klingen mag, aber Schnecken zu essen ist bei weitem nicht so einfach wie es aussieht. Ganze 5 Minuten habe ich für die erste gebraucht um sie aus ihrem Gehäuse zu ziehen. Mein Fazit: sehr salzig, knusprig, gar nicht glitschig, aber überaus lecker! Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

strasbourg

Bon Appetit!

Fazit

Es ist wirklich erstaunlich wieviel man schon in 3 kurzen Tagen erleben kann. Noch nie habe ich in einer solch kurzen Zeit soviel erlebt und gesehen. Danke für ganz viele tolle Eindrücke und noch mehr schöne Erinnerungen.

Merci an alle die mit dabei waren!

À bientôt! Wir kommen wieder 😉

#wanderlust #solotravel #traveldiary #travelblogger #fabi_travels #fabisblog

1 Kommentar

  1. Hallo Fabi! Jetzt hab ich endlich mal deinen Blog gesehen und finde es ganz toll, wie du schreibst! Super Erzählstil, frisch, frech, prägnant – toll!

Write a comment: